Crabilla

Im Schloss wird die jüngste Prinzessin getauft. Auch der kleine Zauberer Favelino ist eingeladen. Er findet, dass der Guglhupf, den die Großmutter dem Kasperl für die Feier mitgegeben hat, für so viele Gäste zu klein ist. Sein Versuch, ihn größer zu zaubern, geht daneben: bestimmt deshalb, weil er seinen Zauberstab im Wald vergessen hat. Aus dem Kuchen ist nämlich ein großer Stein geworden - ein Glücksstein zwar, aber den kann man nicht essen!

Der Kasperl ist sauer. Favelino eilt in den Wald, um seinen Zauberstab zu suchen und sein Missgeschick wieder gutzumachen.

Spirifankerl, der kleine Teufel, der bei keiner Taufe fehlen darf, obwohl ihm immer schlecht wird, klaut jetzt den Stein, um ihn zu vernichten.

Im Wald hat sich inzwischen der kluge Zauberstab selbständig gemacht und zaubert allerlei Unsinn. Da kommt ihm der Spirifankerl, der sich mit dem Stein unter dem Arm aus dem Staub machen will, gerade recht - den herumzuscheuchen macht den größten Spaß.

Als Favelino hinzukommt, gelingt es ihnen gemeinsam, den Spirifankerl zu überlisten und den Glücksstein zu retten.

Zuletzt schaffen es der Zauberstab und Favelino mit Hilfe der Kinder doch noch, einen riesengroßen Kuchen zu zaubern.

Crabilla


© Copyright Barbara Kirschner, München 2003.